Unsere Kandidierenden
…für die Stadtverordnetenversammlung
Oder direkt zu den Ortsbeiräten?
Platz 1: Mia Dederich
Schülerin
19 Jahre alt
Wohnt in Niederscheld
Was verbindest du mit Dillenburg?
Dillenburg ist mein Zuhause. Ich bin hier geboren, in Niederscheld aufgewachsen und mache dieses Jahr an der Wilhelm-von-Oranien-Schule meinen Schulabschluss. Meine Familie und Freunde kommen von hier und auch meinen Hobbys kann ich hier nachgehen. Daher verbinde ich mit Dillenburg vor allem ein Gefühl von Heimat.
Was ist deine Motivation zu kandidieren?
Seit ich sechzehn bin engagiere ich mich bei der Grünen Jugend und kurz darauf auch bei den Grünen in Dillenburg. In dieser Zeit habe ich gelernt, dass echte Veränderungen politische Beteiligung und klare Verantwortungsübernahme benötigen. Mit meiner Kandidatur möchte ich jungen Menschen eine Stimme geben und ihre Perspektiven in die Kommunalpolitik einbringen. Es ist mir wichtig, dass die Anliegen der jüngeren Generationen in der Stadtverordnetenversammlung sichtbar und wirksam vertreten werden.
Was möchte ich in Dillenburg politisch bewirken?
Mein politischer Schwerpunkt liegt im sozialen Bereich. Ich möchte mich für diejenigen stark machen, die selbst nur begrenzte Möglichkeiten dazu haben. Daher möchte ich, dass Kindern und Jugendlichen mehr Mitbestimmungsrechte in unserer Stadt bekommen und Strukturen geschaffen werden, in denen ihre Anliegen ernst genommen und berücksichtigt werden.
Darüber hinaus setze ich mich für eine soziale Infrastruktur ein, die allen Menschen in Dillenburg Teilhabe ermöglicht, unabhängig von finanziellen Voraussetzungen, Herkunft oder familiärem Hintergrund. Das umfasst sichere und gut erreichbare Treffpunkte für Jugendliche, eine verlässliche Unterstützung für sozial benachteiligte Familien sowie wohnortnahe Angebote, besonders in den Stadtteilen, die Gemeinschaft fördern und niemanden ausschließen. Ich möchte dazu beitragen, dass Dillenburg eine Stadt wird, in der Zusammenhalt spürbar ist, soziale Gerechtigkeit eine echte Priorität hat und jede Person die Chance erhält, ihre Zukunft selbstbestimmt zu gestalten.
Platz 2: Ole Lang
Lehramtsstudent
20 Jahre alt
Wohnt in Eibach
Was verbindest du mit Dillenburg?
Seit meiner Geburt war ich immer wieder aufgrund meiner Familie in Dillenburg. Seitdem ich hierhergezogen bin, bedeutet Dillenburg für mich immer noch vor allem eines: Familie.
Nach einiger Zeit habe ich auch die Wälder liebgewonnen und kenne mittlerweile zumindest in Eibach fast alle Wege – egal ob mit dem Hund, mit den Laufschuhen oder mit dem Rad. Jeden Tag merke ich, wie wichtig unsere lokale Natur ist und entsprechend auch ihr Schutz.
Gleichzeitig erlebe ich Dillenburg an manchen Stellen als sehr traditionell geprägt und wenig offen für neue Perspektiven. Genau hier sehe ich aber auch großes Potenzial: mit frischen Ideen, Offenheit und neuen Blickwinkeln unsere Stadt weiterzuentwickeln.
Was motiviert dich zu deiner Kandidatur?
Ich habe den Eindruck, dass die politischen Konstellationen in Dillenburg vielerorts eingerostet sind und junge Menschen einen wichtigen Beitrag leisten können, um neue Perspektiven einzubringen. Der Altersdurchschnitt der Stadtverordnetenversammlung ist sehr hoch, im Magistrat sind nur wenige Menschen berufstätig, und Menschen unter 30 werden in der Stadtpolitik oft nicht ausreichend mitgedacht.
Deshalb halte ich es für längst überfällig, dass die städtischen Gremien frischen Wind bekommen. Mit meinem Interesse an politischen Themen und auch unkonventionellen Ansätzen möchte ich dazu beitragen, Dillenburg zukunftsfähiger und vielfältiger zu gestalten.
Was möchtest du persönlich angehen?
Als junger Mensch und Lehramtsstudent ist es mir enorm wichtig, junge Menschen konsequent mitzudenken und ihnen eine echte Stimme zu geben. Ein erster Schritt wäre für mich die Stärkung der Kinder- und Jugendvertretung, indem sie ein Antragsrecht sowie einen eigenen Etat erhält, mit dem in ganz Dillenburg Projekte für Jugendliche finanziert werden können.
Darüber hinaus brauchen wir bei städtischen Projekten – wie dem Jugendpark oder der Stadthalle – eine verbindliche, altersgerechte Beteiligung junger Menschen von Anfang an.
Auch wenn die Schullandschaft nicht in städtischer Trägerschaft liegt, sollte es eine unserer obersten Prioritäten sein, außerschulische Lernorte wie den Wildpark in Donsbach auszubauen. Außerdem müssen alle lokalen Akteure in der Bildung – von Kitas über Vereine bis hin zu Schulen – besser miteinander vernetzt werden. So können wir Bildung ganzheitlich denken und Dillenburg zu einer Stadt machen, in der junge Menschen gerne aufwachsen und bleiben.
Platz 3: Christina Schwehn
Hebamme
39 Jahre alt
Wohnt in der Kernstadt
Was verbindest du mit Dillenburg?
Für mich ist Dillenburg eine Stadt mit vielen gänzlich verschiedenen Menschen, die zusammen einen bunten Ort der Vielfalt schaffen. Ob bei dem gemeinsamen Essen bei "Aus den Töpfen dieser Welt", einem Konzert beim "Picknick am Turm" oder beim Entenrennen am "Kindertag". Hier trifft man immer auf nette Menschen, die das Leben etwas bunter machen.
Was ist deine Motivation zu kandidieren?
Meine Motivation zu kandidieren kommt vor allem aus zwei Richtungen. Das eine ist, dass ich als Mutter natürlich die Notwendigkeit sehe, dass sich Menschen für die Zukunft unserer Kinder stark macht. Denn unsere Kinder können noch nicht ihre politischen Interessen selbst vertreten. Das andere ist, dass das Erstarken rechter Parteien und das Bagatellisieren von deren Äußerungen zunehmend in mir den Wunsch wecken, dass sich mehr Menschen dem entgegen stellen. Ich möchte einer dieser Menschen sein.
Was möchtest du politisch in Dillenburg verändern?
Ich möchte mich besonders für die Interessen von Familien, Frauen und Kindern stark machen. Denn wenn eine Stadt an morgen denkt, sind das die Personen, die Gehör finden müssen. Damit diese nicht überhört werden, möchte ich eine starke Stimme im Stadtparlament für sie sein und dazu beitragen diese Stadt für Familien attraktiver zu gestalten.
Platz 4: Derek Henrich
Teilhabeassistent, Höhlenführer und Theologe
44 Jahre alt
Wohnt in Frohnhausen
Was verbindest du mit Dillenburg?
Mit Dillenburg verbinde ich Heimat, in der ich den größten Teil meines Lebens verbracht habe, interessante Geschichte, herzliche Menschen, und keine komischen Blicke, wenn man zum Schimpfen ins Platt verfällt und genüsslich das Rrrr rollt...
Was ist deine Motivation zu kandidieren?
Schwierige Zeiten erfordern nicht Rückzug, sondern mehr Engagement der Zivilgesellschaft.
Der Klimawandel, soziale Ungleichheit und das Erstarken des Faschismus' sind die größten Baustellen der Menschheit in den kommenden Jahren und heruntergebrochen im Kleinen auch für Dillenburg. Dagegen möchte ich mich einsetzen.
Was möchtest du politisch in Dillenburg bewirken?
Ich setze mich dafür ein, dass Dillenburg gut auf die Auswirkungen des Klimawandels vorbereitet ist, dass die Stadtpolitik "die Schwächsten" nicht aus dem Auge verliert und Dillenburg weltoffen und lebenswert bleibt.
Platz 5: Lulu Weber
Schülerin
18 Jahre alt
Wohnt in Oberscheld
Was verbindest du mit Dillenburg?
Ich bin in Dillenburg geboren und wohne schon mein ganzes Leben (zugegebenermaßen, es ist noch nicht so lange) hier. Ich gehe zurzeit auf die Wilhelm-von-Oranien Schule. Es ist die Stadt, in der ich aufgewachsen bin und viele Erfahrungen gesammelt habe. Dillenburg ist für mich ein Ort, der so viel potenzial besitzt, besonders durch die geschichtlichen Prägungen und für junge Menschen.
Was ist deine Motivation zu kandidieren?
In der Schülervertretung habe ich gelernt, wie wichtig es ist, zuzuhören, zu vermitteln und sich aktiv einzubringen. Dabei habe ich gemerkt, dass viele Menschen das Gefühl haben, dass ihre Meinungen nicht in der Politik genug zählt oder nicht gehört werden. Dieses Gefühl führt oft zu Frust und fehlender Beteiligung.
Zudem war ich als Kind häufig mit meinen Eltern bei Dillenburger Veranstaltungen und habe dort Gemeinschaft und Zusammenhalt erlebt. Umso trauriger finde ich, dass solche Angebote in den letzten Jahren immer weiter abgenommen haben.
Genau das möchte ich ändern. Ich möchte nicht länger nur zuschauen, sondern Verantwortung übernehmen und aktiv an der Gestaltung unserer gemeinsamen Zukunft hier vor Ort mitarbeiten.
Was möchte ich in Dillenburg politisch bewirken?
Ich möchte mich dafür einsetzen, dass Dillenburg sein vorhandenes Potenzial wieder stärker nutzt und als lebendige Stadt wahrgenommen wird. Dazu gehört für mich, das gesellschaftliche Leben zu stärken und wieder mehr Raum für Begegnungen, Veranstaltungen und gemeinsames Erleben zu schaffen. Dillenburg soll ein Ort sein, an dem sich Menschen wohlfühlen und aktiv einbringen können.
Außerdem möchte ich dazu beitragen, dass politische Entscheidungen transparenter werden und Bürger das Gefühl haben, gehört zu werden. Politik sollte nah an den Menschen sein und ihre Anliegen ernst nehmen. Mein Ziel ist es, an nachhaltigen, zukunftsorientierten Lösungen mitzuarbeiten, damit Dillenburg auch langfristig eine lebenswerte Stadt bleibt.
Ich möchte nicht nur über Veränderungen sprechen, sondern aktiv daran mitarbeiten.
Politik soll für alle Generationen da sein und genau dazu möchte ich meinen Beitrag leisten.
Platz 6: Knut Letzel
Angestellter
64 Jahre alt
Wohnt in der Kernstadt
Was verbindest du mit Dillenburg?
Als Wahl-Dillenburger kenne ich die Stadt schon seit meiner Schulzeit. Ich schätze insbesondere die überschaubaren Strukturen; man lebt nicht anonym nebeneinander, sondern kennt sich.
Auch wenn sich an der struktur-konservativen Ausrichtung der Menschen seit Jahrzehnten kaum etwas geändert hat, merkt man doch immer wieder, dass beharrliche politische Arbeit – und ein leidenschaftlich geführter, demokratischer Diskurs – letztlich doch ein wenig auf fruchtbaren Boden fallen.
Was ist deine Motivation zu kandidieren?
Meine Motivation lässt sich in folgenden Schwerpunkten zusammenfassen:
-
Erfahrung und Stabilität: Nach vielen Jahren im Stadtparlament, im Magistrat und im Ortsbeirat Dillenburg möchte ich Kontinuität wahren und gleichzeitig neue Impulse der jungen und frischen grünen Liste mit meiner Expertise unterstützen.
-
Verteidigung demokratischer Werte: Ich setze mich entschieden gegen Ausgrenzung und für einen respektvollen parlamentarischen Umgang ein. Deshalb versuche ich, weiter eine deutliche Stimme gegen rechtspopulistische Tendenzen zu sein.
-
Soziale Gerechtigkeit und Vielfalt: Ein zentrales Anliegen ist mir die Unterstützung schutzbedürftiger Menschen. Wichtige Akteure dabei sind lokale Beratungsstellen für Geflüchtete und Menschen in Not. Exzellentes Beispiel ist die ebenso lobens- wie unterstützenswerte Arbeit des Kleidertreffs.
Was möchtest du in Dillenburg politisch bewirken?
In erster Linie möchte ich die Stadt immer weiter ein bisschen sozialer, lebens- und liebenswerter machen, eben ‚grüner‘.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist für mich eine seriöse Konsolidierung der städtischen Finanzen: Wir müssen uns endlich nach der Decke strecken, dürfen nur das ausgeben, was wir uns auch leisten können. Und wir dürfen der zukünftigen Generation auf keinen Fall einen nicht mehr zu bewältigenden Schuldenberg hinterlassen, der sie auf unbestimmte Zeit faktisch handlungsunfähig macht.
Platz 7: Pauline Rathmann
Biologin
31 Jahre alt
Wohnt in Manderbach
Was verbindest du mit Dillenburg?
Dillenburg ist für mich landschaftlich gesehen der Inbegriff einer grünen Stadt. Das Stadtbild ist charakterisiert durch die Einbettung der vielen Ortsteile, der historischen Altstadt und des Wilhelmsturms in die grünbewaldeten Berge des hessischen Mittelgebirges. Ich finde es ist an der Zeit, dass sich Dillenburg auch politisch als grüne Stadt etabliert.
Was hat dich zu deiner Kandidatur motiviert und was möchtest du persönlich angehen?
Der Schutz unseres Planeten durch einen nachhaltigen Umgang mit Umwelt und Ressourcen liegen mir besonders am Herzen. Ich denke ein zentraler Aspekt von Nachhaltigkeit ist es, globale Probleme auf lokaler Ebene anzugehen. Denn der Schlüssel für eine lebenswerte Zukunft liegt im hier und jetzt. Demnach möchte ich mich dafür einsetzen, das Potential unserer Stadt zu nutzen und Dillenburg zukunftsorientiert zu gestalten.
Platz 8: Michael Wagner-Kern
Jurist und Kriminologe
60 Jahre alt
Wohnt in der Kernstadt
Was verbindest du mit Dillenburg?
Dillenburg, die Oranienstadt, ist ein Ort mit Geschichte - auch meiner Geschichte. „Meiner“ Stadt war und bin ich stets verbunden. Eng damit verknüpft ist mein Anspruch, mich als Bürger aktiv für eine lebenswerte Stadt einzusetzen.
Was ist deine Motivation zu kandidieren?
Seit vielen Jahren engagiere ich mich in den kommunalen Gremien unserer Stadt. Gerade angesichts des wachsenden Drucks auf die demokratischen Institutionen möchte ich einen Beitrag leisten: darauf gerichtet, in schwierigen Zeiten vor Ort für gesellschaftlichen - menschenwürdeorientierten - Zusammenhalt zu arbeiten.
Was möchte ich in Dillenburg politisch bewirken?
Schon immer liegt mein streitender Fokus auf einer städtischen Finanzpolitik, die sicherstellen soll, dass die sozialen und kulturellen Grundlagen städtischer Gemeinschaft erhalten bleiben. Eines meiner Ziele ist, die Kulturstätten Dillenburgs, insbesondere Schlossberg und Hof-Feldbach-Ruine, als Orte kulturellen Erlebens für alle (weiter) zu entwickeln.
Platz 9: Sabine Polzin
Beamtin
59 Jahre alt
Wohnt in der Kernstadt
Was verbindest du mit Dillenburg?
Dillenburg ist mein Lebensmittelpunkt. Ich verbinde mit der Stadt vertraute Orte und den Alltag vor Ort – aber auch die Verantwortung, dass Entscheidungen hier mit bedacht und verantwortungsvoll getroffen werden. Dillenburg ist der Ort, an dem die demokratischen Mitwirkenden gemeinsam entscheiden müssen, wie die Stadt zukunftsfest so weiterentwickelt und gestaltet wird, damit alle Menschen hier gut und gerne leben.
Was ist deine Motivation zu kandidieren?
Ich möchte eigene kommunalpolitische Erfahrung in ein Team aus erfahrenen Grünen KommunalpolitikerInnen und jungen, motivierten Menschen einbringen. Ich sehe darin eine herausragende Chance, die Herausforderungen der Zukunft in Dillenburg generationengerecht anzupacken. Der verantwortungsvolle Umgang mit den städtischen Finanzen wird dabei einen wichtigen Rahmen bilden. Neben einer zukunftsfähigen und ökologisch ausgerichteten Stadtentwicklung wird eine große Aufgabe in der Kommunalpolitik darin bestehen, demokratische Werte und ein Klima der Toleranz auch hier vor Ort zu verteidigen.
Was möchtest du in Dillenburg politisch bewirken?
Entsprechend meiner Motivation möchte ich an Lösungen mitarbeiten, die Dillenburg zukunftsgerecht voranbringen.
Dillenburg muss als lebenswerter Standort für alle Generationen gestärkt und entwickelt werden, wobei soziale Gerechtigkeit und kompetente Sachpolitik im Vordergrund stehen.
Platz 10: Sebastian Weil
Logistikleiter
37 Jahre alt
Wohnt in der Kernstadt
Was verbindest du mit Dillenburg?
Ich bin vor knapp fünf Jahren nach Dillenburg gezogen, um näher bei meiner Familie zu sein. Die Stadt bietet für mich die perfekte Mischung aus Natur und Wirtschaft: Wälder, Grünflächen und Wanderwege auf der einen Seite, Unternehmen und Arbeitsplätze auf der anderen. Hier wachsen meine Kinder auf und ich will, dass sie hier eine gute Zukunft haben. Deshalb ist mir nicht egal, wie sich diese Stadt entwickelt. Dillenburg soll lebenswert bleiben, echte Chancen bieten und ein Ort sein, an dem Menschen gern bleiben und Verantwortung füreinander übernehmen – statt Probleme liegen zu lassen oder gegeneinander zu arbeiten.
Was ist deine Motivation zu kandidieren?
Vor drei Jahren war ich noch eher passiv: Ich wusste, dass sich das Klima ändert und dass wir handeln müssen. Inzwischen sehe ich, dass die spaltenden Kräfte in unserer Gesellschaft nicht abwarten, und das hat mich in die aktive Rolle gebracht. Wir können die Zukunft nicht dem Zufall überlassen. Ich möchte Verantwortung übernehmen, Lösungen voranbringen und aktiv in der kommunalen Politik mitwirken – sachlich, pragmatisch und mit klarer Haltung für ein faires Miteinander und eine offene Gesellschaft, in der Leistung, Zusammenhalt und Respekt zusammengehören.
Was möchtest du in Dillenburg politisch bewirken?
Ich möchte ein stärkeres Miteinander statt Gegeneinander fördern. Dillenburg soll sich als digitaler, nachhaltiger und wirtschaftlich starker Standort in Hessen weiterentwickeln – mit guten Arbeitsplätzen, sozialem Zusammenhalt und einer klaren Absage an Ausgrenzung und Extremismus. Auch hier vor Ort können wir vieles digitaler gestalten, um Wirtschaft und Integration zu vereinfachen und gleichzeitig Vorreiter auf lokaler Ebene zu sein. Mit Klimaschutz, Digitalisierung und gelungener Integration können wir den Wandel gemeinsam gestalten – verantwortungsvoll, zukunftsorientiert und so, dass Dillenburg auch für kommende Generationen lebenswert bleibt.
Platz 11: Kerstin Broich
Beamtin
57 Jahre alt
Wohnt in der Kernstadt
Was verbindest du mit Dillenburg?
In Dillenburg bin ich heimisch geworden, hier sind meine Kinder aufgewachsen und hier leben meine Freunde. Man kann hier auch sehr gut leben, da es einen hohen Freizeitwert gibt. Wie sich zum Beispiel am Dillenburger Weihnachtszauber zeigt, haben das endlich auch die Einheimischen erkannt und reden nicht mehr alles schlecht. Das sollte unbedingt gefördert werden.
Was ist deine Motivation zu kandidieren?
Es braucht mehr grüne Ideen und Leute, die dafür einstehen. Ich zähle mich zu den Menschen, denen Umwelt und Klima sehr viel bedeuten. Damit diese Ziele weiter nach vorne gebracht werden, hat mich dazu bewogen, zu kandidieren.
Was möchtest du in Dillenburg politisch bewirken?
Mein Wunsch wäre, wenn mehr für die Fahrradinfastruktur getan wird und weniger Autos in der Innenstadt unterwegs sind. Hierfür könnte man Anreize schaffen. Und es ist zwingend notwendig, das Bewusstsein für umweltpolitische Themen zu stärken. Wir sind alle Multiplikatoren!
Platz 12: Helmut Blecher
Journalist und Kulturschaffender
76 Jahre alt
Wohnt in der Kernstadt
Was verbindest du mit Dillenburg?
Ich bin Dillenburger aus Passion.
Was möchtest du in Dillenburg politisch verändern und was motiviert dich zu kandidieren?
Ich möchte, dass die Stadt für die Zukunft gut aufgestellt ist, um die kommenden Herausforderungen zu bewältigen.
Platz 13: Inga Schmidt
35 Jahre alt
Wohnt in der Kernstadt
Was verbindest Du mit Dillenburg?
Ich bin sehr oft umgezogen, doch den größten Teil meiner Jugend habe ich in Dillenburg verbracht. Vor fünf Jahren führte die Beziehung zu meinem Partner dazu, dass ich entschied, in die "alte Heimat" zurückzukehren. Ich habe diese Entscheidung bisher nicht bereut, im Gegenteil. Inzwischen haben wir eine Familie gegründet und ich bin dankbar Dillenburgerin zu sein. An vielen Plätzen im Ort sind diese kleinen Erinnerungen, die für mich eine Bedeutung haben. Der erste Film im Kino, der Parkplatz, wo ich als Kind Rollschuh gefahren bin und das Waldstück, indem ich mich heimlich nachts mit der Freundin getroffen habe. Es ist schön, weitere Erinnerungen mit meiner kleinen Familie entstehen zu lassen.
Was ist Deine Motivation zu kandidieren?
Ich bin ein handlungsorientierter Mensch, der nicht nur Reden und Problemanalyse betreiben will, sondern ich möchte konstruktiv mitgestalten. Ich lebe schon lange als Veganerin und habe das soziale Engagement zu meinem Beruf gemacht. Die Umwelt und deren Fortbestehen sind mir sehr wichtig, daher möchte ich mich auch politisch für Humanität und Naturschutz einsetzen.
Was möchtest Du politisch bewirken?
Ich würde mich freuen, wenn ich mein Fachwissen aus dem Sozialbereich kommunalpolitisch mit einbringen könnte. Ich möchte bewirken, dass in Dillenburg kontinuierlich mehr Daten zu Wasser, Luft, Boden und Arten gesammelt werden, sodass ein sinnvoller nachhaltiger Naturschutz gelebt werden kann. Ein freundliches, warmherziges und offenes Dillenburg ist mein Ziel. Deshalb setze ich mich für mehr Komfort ein, durch gezieltere Veranstaltungen, die Förderung von Eigeninitiativen, mehr Sitzmöglichkeiten und die Sanierung der Spielplätze und Parkanlagen.
Platz 14: Martin Tetzner
Pensionär
67 Jahre alt
Wohnt in Manderbach
Was verbindest Du mit Dillenburg?
Dillenburg ist meine Heimat. Es ist die Stadt in der meine Kinder aufgewachsen sind und meine Enkel aufwachsen werden. Dillenburg hat großes Potential für Kultur und Bildung. In Dillenburg leben tolle Menschen.
Was ist Deine Motivation zu kandidieren?
Die Dillenburger Kommunalpolitik ist geprägt von langjährigen Strukturen und Prozessen der Meinungsbildung. Hier fehlen vielfältige Stimmen, die diverse Ideen einbringen und Strukturen in gemeinsamer Arbeit verändern.
Was möchtest Du in Dillenburg politisch verändern?
Dillenburg hat mit dem Schlossberg und der Natur zwei große Potentiale Kultur zu entwickeln und Tourismus zu auszubauen. Beides sind Zukunftsfelder, die den wahrscheinlichen Niedergang der Bedeutung der wirtschaftlichen Potentiale kompensieren könnten. Dafür und für die Belebung der Innenstadt trete ich an.
Platz 15: Marie Tetzner
Lehrerin
33 Jahre alt
Wohnt in der Kernstadt
Was verbindest du mit Dillenburg?
Schöne Natur und eine vielfältige Stadt, die Potential hat.
Was ist deine Motivation zu kandidieren?
Ich kandidiere, weil ich die Chance nutzen möchte die Politik vor Ort aktiv mitzugestalten.
Was möchtest du politisch bewirken?
Ich möchte Dillenburg für Familien und Kinder attraktiver gestalten, damit die nachfolgenden Generationen in einer grünen und lebenswerten statt aufwachsen können.
Platz 16: Falk Rathmann
Sozialpädagoge
31 Jahre alt
Wohnt in Manderbach
Was verbindest du mit Dillenburg?
Ich verbinde mit Dillenburg vor allem die zahlreichen Möglichkeiten, sich beim Wandern oder Fahrradfahren in und um Dillenburg ausleben zu können. Dillenburg und Umgebung bieten für mich eine riesige, natürliche Vielfalt und großartige Ausblicke auf die Stadt und die Ortsteile.
Was ist deine Motivation zu kandidieren?
Ich kandidiere, weil ich Verantwortung für die Mitgestaltung der Zukunft übernehmen möchte. Dabei ist es mir wichtig, dass mein Engagement für mich und meine Umwelt möglichst spürbar ist. Mitwirkung in der städtischen Politik ist dafür ein guter Weg, da die dort diskutierten Themen in den meisten Fällen unmittelbare Auswirkungen auf die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt haben.
Was möchtest du in Dillenburg politisch bewirken?
In Dillenburg liegt mir besonders die Kinder- und Jugendarbeit am Herzen. Mit dem Jugendpark hat die Stadtpolitik sich endlich mal wieder für die Belange der jungen Generation stark gemacht. Ich denke, an dieser Stelle gibt es noch mehr Potential, welches politisch aktiviert werden könnte.
Platz 17: Martina Klement
Steuerberaterin
64 Jahre alt
Wohnt in der Kernstadt
Was verbindest du mit Dillenburg?
Dillenburg ist meine Heimat. Ich bin in Ewersbach aufgewachsen und in Dillenburg zur Schule gegangen. Nach dem Studium in Göttingen hat es mich tatsächlich wieder zurück nach Dillenburg verschlagen und ich habe mich wieder eingelebt. Ich habe meinen Mann hier kennengelernt, eine Familie gegründet und meine Steuerkanzlei hier aufgebaut. Auch meine Hobbies (Chorgesang, Gartenarbeit, Wandern und Tanzen) kann ich in Dillenburg realisieren. Ich bin hier zu Hause.
Was ist deine Motivation zu kandidieren?
Von 2011 bis 2025 war ich Kreistagsabgeordnete in Lahn-Dillkreis, 13 Jahre davon als Fraktionsvorsitzende, eine zeitaufwändige und kräftezehrende Arbeit. Aber ich erfuhr Wertschätzung und habe etwas erreichen können.
Sollte ich gewählt werden, werde ich mich mit viel Erfahrung und Kompetenz in die politische Arbeit einbringen können.
Was möchtest du in Dillenburg politisch bewirken?
Zum 1. April 2026 wird Dillenburg einen neuen Bürgermeister haben – parteiunabhängig! Für Dillenburg ergeben sich damit ganz neue Möglichkeiten. Nach jahrzehntelanger CDU-Alleinherrschaft im Gutsherrenstil werden wir nun eine Chance für eine neue politische Zusammenarbeit haben. Angesichts der knappen Finanzmittel gilt es Prioritäten zu setzen und das Machbare voranzutreiben.
Platz 18: Paul Tetzner
Lehrer
37 Jahre alt
Wohnt in der Kernstadt
Was verbindest du mit Dillenburg?
Als Zugezogener und Wahl-Dillenburger habe ich schnell die Natur und tollen Rad- und Wanderwege liebgewonnen. Diese Natur als sportliche Attraktion und Erholungsort auszubauen und auch für Kinder und Jugendliche schmackhafter zu machen ist mein Bestreben.
Was möchtest du in Dillenburg politisch bewirken?
Ich möchte politische Anstöße zu geben für die Belange der jüngeren Generation. Ich möchte werben, für mehr und attraktivere Begegnungs-und Spielstätten, für ein möglichst breites Publikum und für alle Altersgruppen.
Platz 19: Richard Spanke
Berufsschullehrer
65 Jahre alt
Wohnt in der Kernstadt
Was verbindest du mit Dillenburg?
Seit 1991 lebe ich mit meiner Familie in Dillenburg, war lange Berufsschullehrer an den Gewerblichen Schulen und freue mich sehr im Dilltal zu leben.
Was ist deine Motivation zu kandidieren?
Die Stadtentwicklung zu fördern.
Was möchtest du Dillenburg politisch bewirken?
Dillenburg braucht eine lebendige Innenstadt und eine nachhaltige Stadtentwicklung, daran will ich mitwirken.
Platz 20: Jacob Spanke
Verkehrsforscher
36 Jahre alt
Wohnt in der Kernstadt
Was verbinde ich mit Dillenburg?
Dillenburg ist meine Heimat. In Dillenburg bin ich aufgewachsen. In Dillenburg habe ich angefangen mich politisch zu engagieren. Und nach Dillenburg komme ich immer wieder zurück.
Was ist meine Motivation zu kandidieren?
Ich will Dillenburg für die kommenden Jahrzehnte als lebendige und schöne Stadt erhalten.
Was möchtest du in Dillenburg bewirken?
Die Möglichkeiten mit dem Rad unterwegs zu sein stärken. Die Innenstadt lebendiger und grüner machen. Die Stadtverwaltung stärken.
Alle Altersangaben meinen den Zeitpunkt der Wahl
Einige Kandidierende verzichten aus Datenschutzgründen auf die Veröffentlichung eines Fotos
Ortsbeirat Dillenburg
Platz 1: Christina Schwehn
Hebamme
39 Jahre alt
Was verbindest du mit Dillenburg?
Für mich ist Dillenburg eine Stadt mit vielen gänzlich verschiedenen Menschen, die zusammen einen bunten Ort der Vielfalt schaffen. Ob bei dem gemeinsamen Essen bei "Aus den Töpfen dieser Welt", einem Konzert beim "Picknick am Turm" oder beim Entenrennen am "Kindertag". Hier trifft man immer auf nette Menschen, die das Leben etwas bunter machen.
Was ist deine Motivation zu kandidieren?
Meine Motivation zu kandidieren kommt vor allem aus zwei Richtungen. Das eine ist, dass ich als Mutter natürlich die Notwendigkeit sehe, dass sich Menschen für die Zukunft unserer Kinder stark macht. Denn unsere Kinder können noch nicht ihre politischen Interessen selbst vertreten. Das andere ist, dass das Erstarken rechter Parteien und das Bagatellisieren von deren Äußerungen zunehmend in mir den Wunsch wecken, dass sich mehr Menschen dem entgegen stellen. Ich möchte einer dieser Menschen sein.
Was möchtest du politisch in Dillenburg verändern?
Ich möchte mich besonders für die Interessen von Familien, Frauen und Kindern stark machen. Denn wenn eine Stadt an morgen denkt, sind das die Personen, die Gehör finden müssen. Damit diese nicht überhört werden, möchte ich eine starke Stimme im Stadtparlament für sie sein und dazu beitragen diese Stadt für Familien attraktiver zu gestalten.
Platz 2: Sebastian Weil
Logistikleiter
37 Jahre alt
Was verbindest du mit Dillenburg?
Ich bin vor knapp fünf Jahren nach Dillenburg gezogen, um näher bei meiner Familie zu sein. Die Stadt bietet für mich die perfekte Mischung aus Natur und Wirtschaft: Wälder, Grünflächen und Wanderwege auf der einen Seite, Unternehmen und Arbeitsplätze auf der anderen. Hier wachsen meine Kinder auf und ich will, dass sie hier eine gute Zukunft haben. Deshalb ist mir nicht egal, wie sich diese Stadt entwickelt. Dillenburg soll lebenswert bleiben, echte Chancen bieten und ein Ort sein, an dem Menschen gern bleiben und Verantwortung füreinander übernehmen – statt Probleme liegen zu lassen oder gegeneinander zu arbeiten.
Was ist deine Motivation zu kandidieren?
Vor drei Jahren war ich noch eher passiv: Ich wusste, dass sich das Klima ändert und dass wir handeln müssen. Inzwischen sehe ich, dass die spaltenden Kräfte in unserer Gesellschaft nicht abwarten, und das hat mich in die aktive Rolle gebracht. Wir können die Zukunft nicht dem Zufall überlassen. Ich möchte Verantwortung übernehmen, Lösungen voranbringen und aktiv in der kommunalen Politik mitwirken – sachlich, pragmatisch und mit klarer Haltung für ein faires Miteinander und eine offene Gesellschaft, in der Leistung, Zusammenhalt und Respekt zusammengehören.
Was möchtest du in Dillenburg politisch bewirken?
Ich möchte ein stärkeres Miteinander statt Gegeneinander fördern. Dillenburg soll sich als digitaler, nachhaltiger und wirtschaftlich starker Standort in Hessen weiterentwickeln – mit guten Arbeitsplätzen, sozialem Zusammenhalt und einer klaren Absage an Ausgrenzung und Extremismus. Auch hier vor Ort können wir vieles digitaler gestalten, um Wirtschaft und Integration zu vereinfachen und gleichzeitig Vorreiter auf lokaler Ebene zu sein. Mit Klimaschutz, Digitalisierung und gelungener Integration können wir den Wandel gemeinsam gestalten – verantwortungsvoll, zukunftsorientiert und so, dass Dillenburg auch für kommende Generationen lebenswert bleibt.
Platz 3: Inga Schmidt
35 Jahre alt
Ich kandidiere für den Ortsbeirat für die Stadt Dillenburg, weil ich mich für die Anliegen aller Menschen interessiere. Dillenburg hat viel Potenzial und ich freue mich unsere Stadt lebenswerter gestalten zu können.
Platz 4: Knut Letzel
Angestellter
64 Jahre alt
Was verbindest du mit Dillenburg?
Als Wahl-Dillenburger kenne ich die Stadt schon seit meiner Schulzeit. Ich schätze insbesondere die überschaubaren Strukturen; man lebt nicht anonym nebeneinander, sondern kennt sich.
Auch wenn sich an der struktur-konservativen Ausrichtung der Menschen seit Jahrzehnten kaum etwas geändert hat, merkt man doch immer wieder, dass beharrliche politische Arbeit – und ein leidenschaftlich geführter, demokratischer Diskurs – letztlich doch ein wenig auf fruchtbaren Boden fallen.
Was ist deine Motivation zu kandidieren?
Meine Motivation lässt sich in folgenden Schwerpunkten zusammenfassen:
-
Erfahrung und Stabilität: Nach vielen Jahren im Stadtparlament, im Magistrat und im Ortsbeirat Dillenburg möchte ich Kontinuität wahren und gleichzeitig neue Impulse der jungen und frischen grünen Liste mit meiner Expertise unterstützen.
-
Verteidigung demokratischer Werte: Ich setze mich entschieden gegen Ausgrenzung und für einen respektvollen parlamentarischen Umgang ein. Deshalb versuche ich, weiter eine deutliche Stimme gegen rechtspopulistische Tendenzen zu sein.
-
Soziale Gerechtigkeit und Vielfalt: Ein zentrales Anliegen ist mir die Unterstützung schutzbedürftiger Menschen. Wichtige Akteure dabei sind lokale Beratungsstellen für Geflüchtete und Menschen in Not. Exzellentes Beispiel ist die ebenso lobens- wie unterstützenswerte Arbeit des Kleidertreffs.
Was möchtest du in Dillenburg politisch bewirken?
In erster Linie möchte ich die Stadt immer weiter ein bisschen sozialer, lebens- und liebenswerter machen, eben ‚grüner‘.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist für mich eine seriöse Konsolidierung der städtischen Finanzen: Wir müssen uns endlich nach der Decke strecken, dürfen nur das ausgeben, was wir uns auch leisten können. Und wir dürfen der zukünftigen Generation auf keinen Fall einen nicht mehr zu bewältigenden Schuldenberg hinterlassen, der sie auf unbestimmte Zeit faktisch handlungsunfähig macht.
Platz 5: Martina Klement
Steuerberaterin
64 Jahre alt
Die Dillenburger GRÜNEN sind sehr gut aufgestellt – jung, sehr motiviert und wertschätzend im Umgang. Da will ich gerne dabei sein. Aus meiner langjährigen Tätigkeit als Kreistagsabgeordnete und als Steuerberaterin kann ich viel Erfahrung und Kompetenz einbringen.
Angesichts knapper Finanzmittel gilt es Prioritäten zu setzen und das Machbare voranzutreiben. Das Schwimmbad und Stadthalle sind für mich wichtige Projekte, für die es realisierbare Lösungen zu finden gilt. Das Radfahren muss in Dillenburg sicherer werden.
Platz 6: Michael Wagner-Kern
Jurist und Kriminologe
60 Jahre alt
Was verbindest du mit Dillenburg?
Dillenburg, die Oranienstadt, ist ein Ort mit Geschichte - auch meiner Geschichte. „Meiner“ Stadt war und bin ich stets verbunden. Eng damit verknüpft ist mein Anspruch, mich als Bürger aktiv für eine lebenswerte Stadt einzusetzen.
Was ist deine Motivation zu kandidieren?
Seit vielen Jahren engagiere ich mich in den kommunalen Gremien unserer Stadt. Gerade angesichts des wachsenden Drucks auf die demokratischen Institutionen möchte ich einen Beitrag leisten: darauf gerichtet, in schwierigen Zeiten vor Ort für gesellschaftlichen - menschenwürdeorientierten - Zusammenhalt zu arbeiten.
Was möchte ich in Dillenburg politisch bewirken?
Schon immer liegt mein streitender Fokus auf einer städtischen Finanzpolitik, die sicherstellen soll, dass die sozialen und kulturellen Grundlagen städtischer Gemeinschaft erhalten bleiben. Eines meiner Ziele ist, die Kulturstätten Dillenburgs, insbesondere Schlossberg und Hof-Feldbach-Ruine, als Orte kulturellen Erlebens für alle (weiter) zu entwickeln.
Ortsbeirat Eibach
Platz 1: Ole Lang
Lehramtsstudent
20 Jahre alt
Ich kandidiere für den Ortsbeirat, weil ich mir wünsche würde, dass der Eibacher Ortsbeirat sich um die Interessen aller Eibacher und Eibacherinnen kümmert und nicht nur um diejenigen, die die lauteste Stimme haben.
Ein besonderes lokales Anliegen ist mir der Schutz der umliegenden Wälder und Naturschutzgebiete, die Förderung des Wandertourismus sowie eine gute Verkehrsstruktur, die in der Hauptstraße den Autoverkehr abbremst und Eibach von überall gut mit dem Rad erreichbar macht.
Ortsbeirat Frohnhausen
Platz 1: Derek Henrich
Höhlenführer, Teilhabeassistent und Theologe
44 Jahre alt
Was verbindest du mit Dillenburg?
Mit Dillenburg verbinde ich Heimat, in der ich den größten Teil meines Lebens verbracht habe, interessante Geschichte, herzliche Menschen, und keine komischen Blicke, wenn man zum Schimpfen ins Platt verfällt und genüsslich das Rrrr rollt...
Was ist deine Motivation zu kandidieren?
Schwierige Zeiten erfordern nicht Rückzug, sondern mehr Engagement der Zivilgesellschaft.
Der Klimawandel, soziale Ungleichheit und das Erstarken des Faschismus' sind die größten Baustellen der Menschheit in den kommenden Jahren und heruntergebrochen im Kleinen auch für Dillenburg. Dagegen möchte ich mich einsetzen.
Was möchtest du politisch in Dillenburg bewirken?
Ich setze mich dafür ein, dass Dillenburg gut auf die Auswirkungen des Klimawandels vorbereitet ist, dass die Stadtpolitik "die Schwächsten" nicht aus dem Auge verliert und Dillenburg weltoffen und lebenswert bleibt.
Ortsbeirat Manderbach
Platz 1:Pauline Rathmann
Biologin
31 Jahre alt
Was verbindest du mit Dillenburg?
Dillenburg ist für mich landschaftlich gesehen der Inbegriff einer grünen Stadt. Das Stadtbild ist charakterisiert durch die Einbettung der vielen Ortsteile, der historischen Altstadt und des Wilhelmsturms in die grünbewaldeten Berge des hessischen Mittelgebirges. Ich finde es ist an der Zeit, dass sich Dillenburg auch politisch als grüne Stadt etabliert.
Was hat dich zu deiner Kandidatur motiviert und was möchtest du persönlich angehen?
Der Schutz unseres Planeten durch einen nachhaltigen Umgang mit Umwelt und Ressourcen liegen mir besonders am Herzen. Ich denke ein zentraler Aspekt von Nachhaltigkeit ist es, globale Probleme auf lokaler Ebene anzugehen. Denn der Schlüssel für eine lebenswerte Zukunft liegt im hier und jetzt. Demnach möchte ich mich dafür einsetzen, das Potential unserer Stadt zu nutzen und Dillenburg zukunftsorientiert zu gestalten.
Platz 2: Martin Tetzner
Pensionär
67 Jahre alt
Was verbindest Du mit Dillenburg?
Dillenburg ist meine Heimat. Es ist die Stadt in der meine Kinder aufgewachsen sind und meine Enkel aufwachsen werden. Dillenburg hat großes Potential für Kultur und Bildung. In Dillenburg leben tolle Menschen.
Was ist Deine Motivation zu kandidieren?
Die Dillenburger Kommunalpolitik ist geprägt von langjährigen Strukturen und Prozessen der Meinungsbildung. Hier fehlen vielfältige Stimmen, die diverse Ideen einbringen und Strukturen in gemeinsamer Arbeit verändern.
Was möchtest Du in Dillenburg politisch verändern?
Dillenburg hat mit dem Schlossberg und der Natur zwei große Potentiale Kultur zu entwickeln und Tourismus zu auszubauen. Beides sind Zukunftsfelder, die den wahrscheinlichen Niedergang der Bedeutung der wirtschaftlichen Potentiale kompensieren könnten. Dafür und für die Belebung der Innenstadt trete ich an.
Platz 3: Falk Rathmann
31 Jahre alt
Sozialpädagoge
Was verbindest du mit Dillenburg?
Ich verbinde mit Dillenburg vor allem die zahlreichen Möglichkeiten, sich beim Wandern oder Fahrradfahren in und um Dillenburg ausleben zu können. Dillenburg und Umgebung bieten für mich eine riesige, natürliche Vielfalt und großartige Ausblicke auf die Stadt und die Ortsteile.
Was ist deine Motivation zu kandidieren?
Ich kandidiere, weil ich Verantwortung für die Mitgestaltung der Zukunft übernehmen möchte. Dabei ist es mir wichtig, dass mein Engagement für mich und meine Umwelt möglichst spürbar ist. Mitwirkung in der städtischen Politik ist dafür ein guter Weg, da die dort diskutierten Themen in den meisten Fällen unmittelbare Auswirkungen auf die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt haben.
Was möchtest du in Dillenburg politisch bewirken?
In Dillenburg liegt mir besonders die Kinder- und Jugendarbeit am Herzen. Mit dem Jugendpark hat die Stadtpolitik sich endlich mal wieder für die Belange der jungen Generation stark gemacht. Ich denke, an dieser Stelle gibt es noch mehr Potential, welches politisch aktiviert werden könnte.
Ortsbeirat Niederscheld
Platz 1: Mia Dederich
Schülerin
19 Jahre alt
Ich kandidiere, da ich es wichtig finde, dass Niederscheld wieder einen Ortsbeirat bekommt und die Interessen unseres Dorfes vertreten werden.
Wenn ich gewählt werde, möchte ich mich insbesondere für die Interessen der Kinder, Jugendlichen und sozial Benachteiligten einsetzen.
Ortsbeirat Oberscheld
Platz 1: Sarah Lulu Weber
Schülerin
18 Jahre alt